SSP (Safe and Sound Protocol)

Dies ist ein von Dr. Stephen Porges entwickeltes System, mit dem durch einaches Anhören von speziell bearbeiteter Musik das autonome Nervensystem positiv beeinflußt wird. Das System basiert auf der Polyvagal-Theorie von Dr. Stephen Porges, die die Traumaarbeit sehr beeinflußt hat.

Durch eine Verstärkung der Myelinisierung des ventralen Vagus wird ein Gefühl von Sicherheit und Stabilität erzeugt, das Traumatherapie stark erleichtert. In Souling-Sprache wird das Selbst gestärkt, so daß man besseren Abstand zu seinen Gefühlen hat und weniger in schwierige Zustände hineingesogen wird.

Folgende Wirkungen ergeben sich bei Durchführung des SSP mit 5 1stündigen Sitzungen in 5 Tagen bei vielen Teilnehmern (nach Stephan Konrad Niederwieser)

  • Sie können sich besser entspannen.
  • Sie schlafen tiefer und erinnern sich besser an Träume.
  • Sie müssen weniger dissoziieren.
  • Konkrete Ängste und diffuse Angstzustände nehmen ab.
  • Sie können in Stresssituationen leichter Ruhe bewahren.
  • Sie kommen aus Erregungszuständen schneller wieder in die Balance.
  • Sie können unangenehme Empfindungen und Gefühle besser halten.
  • Sie können leichter zwischen verschiedenen Erregungszuständen pendeln.

Einzelne Anwender berichteten folgende Veränderungen aufgrund der Anwendung von SSP (auch nach Stephan Niederwieser)

  • Ein intensiveres Geruchs- und Geschmackserleben.
  • Weniger Lust auf Süßigkeiten und Snacks.
  • Zuckerkranke konnten die täglichen Insulingaben reduzieren.
  • Sie kamen mit weniger Psychopharmaka aus, auf die sie bis dahin angewiesen waren.
  • Menschen, die zu Reisekrankheiten neigten, hatten danach weniger bis gar keine Probleme mehr damit.
  • Menschen mit autistischen Zügen berichten, dass sie sich nach der Anwendung von Sinnesreizen weniger überwältigt fühlten.
  • Entzündungen gingen zurück.
  • Der Atem ging leichter.
  • Schmerzen nahmen ab.
  • Es fiel leichter, mit anderen in Kontakt zu kommen.
  • Ängste reduzierten sich.
  • Gesichtszüge werden weicher.

Für die praktische Durchführung mache ich zunächst eine Probesitzung, um zu prüfen, ob der Klient dabei Begleitung braucht oder ob er die Musik gut alleine hören kann. Wenn er Begleitung braucht, dann werden 5 aufeinanderfolgende Termine gebucht. Wenn es gut ohne Begleitung geht, bekommt der Klient die Musik mit nach Haus und er kann das SSP allein durchführen.

 

Hier ein feed-back einer Teilnehmerin (R.B. aus Hamburg).

Ich finde das SSP überraschend wirksam. Hätte ich erst gar nicht gedacht.
Erst bemerkt man nichts und denkt "Naja, Musikhören im Liegen ist halt schön an sich." Aber es kommt gelegentlich beim Hören so eine Welle von Liebe in meine Brust und eine Freude. Ich falle, wenn die Musik leise wird wie in mich hinein. Das fühlt sich so an, wie ein Zurückholen von Seelenanteilen. Dann entspannen sich auch meine Schultern (was nicht immer so leicht geht), und die Augenlider werden ganz schwer, so dass ich meinen Körper richtig an die Erde abgebe. Das alles macht ein Gefühl von Geborgenheit.
Und dann bemerkte ich im Alltag, dass ich im Kontakt mit den Menschen und der Welt etwas sicherer geworden bin. Ich kann besser bei mir bleiben und Position halten. Ich habe in Seminaren jetzt schon 2 Mittelpunkts-Situationen gehabt (als Demoperson vor einer Gruppe), und ich war deutlich weniger nervös als sonst und es regulierte sich leichter.
Die Menschen und die Welt kommen mir oft weniger feindlich vor, und ich bin mehr geerdet.

 

Und hier ein weiteres feed-back eines Teilnehmers (J.T. aus Hamburg)

Beim Hören fühlte ich mich beschützt und glitt in einen wohltuenden Halbschlaf, vielleicht tranceähnlich. Die Augenlider wurden schwer und ich wurde müde. Die Gedanken kamen und gingen, fast so wie im Traum.  Ich hatte danach im Kontakt zu anderen deutlich weniger Angst und ich kam mit wildfremden Menschen in guten Kontakt und in einen lustigen Austausch. Alltagskontakte, denen ich nicht mehr aus dem Weg gehe wie vor dem SSP, sondern diese jetzt geniesse und mich sehr darüber freue. Ich bin wacher, nehme Augenkontakt auf und fühle mehr, dass ich im Kontakt bin. Das ist mir vorher oft unangenehm gewesen oder ich befürchtete abgelehnt oder abgewiesen zu werden. Die Brust wurde eng und die Augen schauten geradeaus. Jetzt fühle ich mich angenommen und mehr verbunden. Ich bin mehr bei mir angekommen und das passiert ohne bewußtes Zutun oder Absicht. Ich bin erleichtert, dass ich diese Last nicht mehr trage. Meine Lebensfreude ist gestiegen, der Stress nimmt ab und ich bin weniger angespannt. Das ist ein wunderbares Geschenk mit dem SSP. Ich bin gespannt auf den nächsten Durchlauf.

Methoden












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Dipl.-Psych.

Martin Raffael Siems

 

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